Die nächste Phase in der Corona-Krisenbewältigung hat begonnen: Schrittweise Lockerungen mit notwendiger Vorsicht

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

seit dem Beginn der Corona-Krise und dem Erscheinungsdatum dieser Ausgabe der Kurzeitung liegen nunmehr zweieinhalb Monate. In dieser bewegten Zeit hat wohl jeder von Ihnen, lieber Leserinnen und Leser, seine ganz eigenen „Corona-Erfahrungen“ gemacht. Wir alle mussten erleben, wie die Abstands- und Kontaktbeschränkungen das gewohnte Bild unserer Öffentlichkeit verändert haben. Viele Institutionen sind zeitweise oder komplett geschlossen. Andernorts müssen wir in Schlangen anstehen, um an die gewünschten Waren zu kommen. Seit einigen Wochen herrscht Maskenpflicht in verschiedenen Geschäften und öffentlichen Einrichtungen. Ich bin mir sicher, dass es vielen von Ihnen genauso geht wie mir: Die momentane Lage stellt nicht unser Land und auch nicht unsere Stadt dar, wie wir sie gerne wiederhätten!

Doch trotz aller Skepsis und in einigen Bereichen auch verständlicherweise Frust müssen wir gerade jetzt, in der Phase der schrittweisen Lockerung der verschiedenen Lebensbereiche, diszipliniert und vorsichtig bleiben. Wir haben durch die eingeleiteten Maßnahmen zum persönlichen Gesundheitsschutz eine Eindämmung des Corona-Virus schaffen können. Dieser Erfolg und die dementsprechend niedrigen Infektionszahlen werden weltweit mit großem Interesse beäugt. Lassen Sie uns die nächsten Wochen mitsamt aller Einschränkungen durchhalten. Je besser wir das gemeinsam hinbekommen, desto schneller kann endlich wieder Normalität in unseren Alltag einziehen. Ich bin der festen Überzeugung, dass wir diese Zeit gut überstehen!

Auch für unsere Stadt Heldburg waren die letzten Wochen von vielschichtigen Entwicklungen geprägt. Zum einen konnten wir im Rahmen einer öffentlichkeitswirksamen Kampagne alle Bürger mit Masken versorgen. Ich hoffe sehr, dass auch Sie eine „Stadtmaske“ erhalten haben und somit die Zustellung erfolgreich verlief. Falls das nicht geklappt haben sollte, können Sie sich jederzeit bei uns melden und wir liefern Ihnen ein Exemplar nach! Warum haben wir das aber eigentlich getan? Mehrere Gründe sind aus meiner Sicht von ausschlaggebender Bedeutung. Zum einen fühle ich mich als Bürgermeister ganz persönlich für Ihren Gesundheitsschutz verantwortlich.

Zum anderen können wir nicht von Ihnen verlangen, ausschließlich mit Maske ins Rathaus oder in die VG zu kommen, stellen Ihnen aber in dieser besonderen Situation keinerlei Hilfe zur Verfügung! Und letzten Endes war dies auch ein Zeichen des Zusammenhalts, denn eben dieser ist so ungemein wichtig in dieser Zeit des persönlichen Abstands. Der gesellschaftliche Zusammenhalt in unserer Stadt ist mir ein Herzensanliegen, denn auf ihm fußt in jedweder Hinsicht der Erfolg einer Kommune.

Und den benötigen wir ebenso in Sachen Notbetreuung in unseren vier Kindertageseinrichtungen. An dieser Stelle möchte ich mich sowohl bei den Erzieherinnen und Erziehern für Ihre aufopferungsvolle Arbeit bedanken! Ohne sie wären viele Eltern ratlos, weil ohne Notbetreuung an eine Rückkehr an den Arbeitsplatz nicht zu denken wäre. Aber ich möchte auch an Sie, liebe Eltern, ein recht herzliches Dankeschön für Ihre Geduld und Ihr Verständnis übermitteln. Gerade in diesem sensiblen Bereich der Kinderbetreuung müssen wir uns gegenseitig vertrauen und in vielen Gesprächen die anliegenden Einzelfragen klären. Hier möchten wir Ihnen vonseiten der Kitas als auch vonseiten des Rathaus-Teams weiter fest zur Seite stehen!

Des Weiteren möchte ich mich im Rückblick bei den vielen Mitwirkenden und Unterstützern bei der sogenannten „Klopapier-Challenge“ bedanken! Hier ist die Stadt von unseren badischen Freunden aus der Gemeinde Wittighausen (ein Partnerort der vier Poppenhausen) nominiert worden. Sinn dieser „Challenge“ war es, die Klopapierrolle als verbindendes Element darzustellen. So absurd das klingt, aber ich denke, wir konnten mit unserem Video ein gutes Stück Werbung für unsere Stadt samt der 14 Ortsteile machen. Besonderer Dank gilt hier Björn Chilian, der sich sowohl mit seinem Ideenreichtum als auch durch seine technische Versiertheit im Bereich von Film und Foto verdient gemacht hat. Die vielen Klicks und positiven Rückmeldungen zeigen: Unser Zusammenhalt bei gleichzeitiger Vielfalt ist einzigartig und wird über Orts- und Landesgrenzen hinweg bewundert!

Ganz in diesem Sinne wünsche ich Ihnen und Ihrer Familie für die kommenden Tage und Wochen alles Gute! Bleiben Sie gesund und uns weiterhin gewogen. Bewahren Sie Ruhe und vertrauen Sie bitte nur glaubwürdigen Informationsquellen. Die Stadt Heldburg bietet auf allen Ebenen und Kanälen sowohl digital (Internet, soziale Medien) als auch analog (Schaukästen) verlässliche Informationen.

Scheuen Sie sich nicht zuletzt, bei dringenden Fragen im Rathaus anzurufen (Tel.: 21485) oder uns zu mailen (stadt@stadt-heldburg.de). Wir sind wie gewohnt für Sie da und flexibel ansprechbar.

Mit vielen Wünschen zu bester Gesundheit

Ihr Christopher Other
Bürgermeister der Stadt Heldburg

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